Maßgeschneidertes als Inhouse-Angebot
2. Begleitung und Unterstützung bei Auf- und Ausbau von Kooperationen
2.1. Kooperation Schule - Hort
2.2. Kooperation Kindertageseinrichtung - Grundschule
3. Implementierung Bildungsauftrag
5. Suchtspezifische Fallreflexion
6. Begleitung und Qualifizierung von Teams
Maßgeschneidertes
1. Themen als Inhouse
Um der Individualität der Angebote Ihres Trägers, Ihrer Einrichtungen sowie den fortwährenden Veränderungsprozessen in der Kinder- und Jugendhilfe gerecht zu werden, bietet inform Inhouse-Veranstaltungen an. Inhaltlich fundierte sowie zeitlich und räumlich flexible Veranstaltungen auf einem qualitativ hohen Niveau zeichnen unsere Inhouse-Seminare aus.
Auf Basis Ihres spezifischen Bedarfes entwickeln wir Fortbildungen speziell für Ihre MitarbeiterInnen und Teams. Darüber hinaus können Sie alle im Programm aufgeführten Fortbildungen als Inhouse-Seminare zu besonderen Konditionen buchen - mit genau den Veränderungen oder Erweiterungen, die den Erfordernissen in Ihrem Haus entsprechen. Wir kommen gern zu Ihnen und beraten Sie zu den individuellen Möglichkeiten unserer Inhouse-Veranstaltungen.
Selbstverständlich führen wir auch alle im Programm verzeichneten Veranstaltungen als Inhouse-Fortbildungen bei Ihnen vor Ort durch.
Falls wir Ihr Interesse geweckt haben, finden Sie hier unser Anfrageformular für Inhouse-Seminare:
2. Begleitung und Unterstützung bei Auf- und Ausbau von Kooperationen
2.1. Kooperation Schule – Hort
Nicht zuletzt mit der Einführung der Ganztagsangebote an Schulen überschneiden sich die Institutionen Schule und Hort mit Ihren unterschiedlichen Zielstellungen, Methoden und Trägern. Für eine gelingende Kooperation, wie sie auch von beiden Seiten im Interesse der Kinder angestrebt wird, ist eine verstärkte Kommunikation und Abstimmung notwendig, die die Interessen beider Seiten in die Planung mit einbezieht. Nur so können Ressourcen gebündelt werden. Die Motivation aller Beteiligten wird durch die Partizipation an einem Gesamtkonzept – bei dem die Förderung der Entwicklung der Kinder im Mittelpunkt steht, erhöht. Das Institut inform bietet Hilfestellung in diesem Kommunikationsprozess und unterstützt bei der Erarbeitung eines gemeinsamen Weges.
2.2. Kooperation Kindertageseinrichtung – Grundschule
Die Zusammenarbeit zwischen Grundschule und Kindertagesstätte wird als zentral angesehen, wenn es darum geht den Kindern einen guten Einstieg ins Schulleben zu ermöglichen und gleichzeitig ihre bisherigen Bildungserfahrungen in die Schule zu integrieren.
In der Praxis zeigt sich allerdings, dass eine Kooperation zwischen diesen beiden Institutionen erhebliche Spannungen hervorrufen kann, für beide Seiten unbefriedigend verläuft und eher als Belastung denn als Bereichung der eigenen Arbeit gesehen wird.
So ist es hilfreich, wenn Lehrerinnen und Erzieherinnen aktuelle Themen in gemeinsamen Fortbildungen bearbeiten.
Bei einigen Kooperationen ist immer noch kein verlässlicher Ansprechpartner gefunden worden bzw. für die Kooperation ist nur eine Mitarbeiterin der jeweiligen Einrichtung verantwortlich. Bei anderen soll ein fachlicher Austausch zum Bildungsverständnis der Schule bzw. der Kindertageseinrichtung organisiert werden. So unterschiedlich wie die Fragestellungen sind, so unterschiedlich müssen auch die Unterstützungsinstrumnte sein.
Vom Institut inform wird je nach der spezifischer Situation vor Ort ein Konzept entwickelt um die Kooperationspartner zu stärken und die Kooperation zu vertiefen. In individuellen Beratungen werden Zielstellungen von Grundschule und Kindertageseinrichtung abgefragt und ein Fortbildungskonzept darauf zugeschnitten.
3. Implementierung Bildungsauftrag
Es zeigt sich in der Praxis, dass - auch wenn die Mehrheit der Mitarbeiter/innen einer Einrichtung die Fortbildung „Frühe Bildung in Kindertagesstätten“ besucht hat - die Umsetzung in den Einrichtung vor Ort Schwierigkeiten bereitet oder nur zögerlich vorankommt. Daher richtet sich dieses Angebot an Einrichtungen, die den Bildungsauftrag zügig umsetzen möchten, zielorientiert die auftretenden Schwierigkeiten angehen und einrichtungsspezifisch weiterentwickeln wollen.
Damit die in der Fortbildung erworbenen Wissensbestände und Fertigkeiten als Grundlagen für die Ausgestaltung der praktischen Arbeit genutzt werden können, müssen häufig liebgewordene langjährige Routinen und eingespielte Abläufe aufgegeben werden. Dies kann zu Unsicherheit und Widerständen bei den Mitarbeiter/innen führen, sich auf „den Weg zu machen“. Die Mitarbeiter/innen sind unsicher, ob sie das neu erworbene Wissen „richtig“ umsetzen und aus „Angst vor Fehlern“ scheinen die alten Routinen und Abläufe mehr Sicherheit zu bieten.
Gerade hier kann eine Praxisbegleitung ansetzen, die den Mitarbeiter/innen Sicherheit und Selbstbewusstsein vermittelt, ihre Fragen und Bedenken ernst nimmt, so dass sie sich mit „Lust“ auf Neues einlassen können. Die Praxisbegleitung wird auf die Bedürfnisse der Einrichtung vor Ort zugeschnitten. Die Themen, die innerhalb der Implementierungsphase zu bearbeiten sind, werden mit der Kindertagesstätte abgesprochen. Folgende Themenschwerpunkte sind z.B. möglich:
Bindung und Eingewöhnung
Organisation der Teamsitzungen
Beobachtung/ Dokumentation
Gestaltung der Räumlichkeiten
Themen der Kinder aufgreifen – Themen zumuten
Elternarbeit
Kooperationen/ Vernetzung
Offene Arbeit
Organisationsstrukturen
4. Hilfeplanprozess
Professionelle Hilfeplanung ist eine Grundlage für erfolgreiche Hilfen zur Erziehung. Die Durchführung von gelungener Hilfeplanung ist ein anspruchsvolles Unterfangen, da ganz unterschiedliche Kompetenzen benötigt werden. So geht es darum, realistische Hilfeziele zu erarbeiten, ein schlüssiges Hilfekonzept zu entwickeln, die Beteiligung der Betroffenen zu gewährleisten, diesen Prozess zu moderieren und dabei ganz unterschiedliche Perspektiven einzunehmen. Dies alles ist auch noch anhand von Hilfeplanformularen zu dokumentieren.
Das Institut inform berät Sie gerne, welche Schwerpunkte in einer Fortbildung aufgegriffen werden können. Umfang und Inhalt der Fortbildung richtet sich nach Ihrem Bedarf. Ob Sie nun von Seiten des öffentlichen Trägers eine Teamfortbildung zum Thema Hilfeplanung wünschen oder ob eine Fortbildung die Zusammenarbeit bei der Hilfeplanung zwischen öffentlichen und freien Träger zum Thema hat oder ob sie als freier Träger die Vorbereitung von Hilfeplänen qualifizieren wollen, wir entwickeln Ihnen ein umfassendes Fortbildungskonzept.
5. Suchtspezifische Fallreflexion
Im Rahmen dieses Angebotes besteht die Möglichkeit, sich mit Fragen des beruflichen Alltags im Hinblick auf Suchtgefährdung wie auch Suchterkrankung zu beschäftigen. Dies kann den Präventionsbereich genau so berühren wie auch die konkrete Fallarbeit mit erkrankten Klienten. Neben der Möglichkeit, sich über grundlegende Paradigmen in diesem Arbeitsfeld und deren Auswirkungen auf die Gestaltung der Arbeitsprozesse zu informieren soll hier die Arbeit am konkreten Fall im Mittelpunkt stehen. Das Angebot beinhaltet die Erarbeitung individueller Konzepte und Handlungsstrategien für Klienten, Mitarbeiter oder auch für Einrichtungen.
6. Begleitung und Qualifizierung von Teams
6.1. Zukunftswerkstatt
Die Methode „Zukunftswerkstatt“ verspricht als gruppengetragenes Verfahren der Problemlösung, als Ideenlieferant, als Zukunftsblick einen kreativen Weg zu gemeinschaftlich verantworteten Lösungen: sei es in Organisationen oder Betrieben, in Verwaltungen oder Stadtteilen, in Schulen oder Jugendhäusern. Zielgerichtetes Vorgehen und methodisch kreatives Arbeiten in der Gruppe prägen diesen offenen Prozeß, der von den Teilnehmenden inhaltlich bestimmt und ausgefüllt wird. Inform unterstützt und begleitet Ihren Entwicklungsprozess mit einer professionellen Moderation und Rahmengestaltung der Zukunftswerkstatt. Gern unterbreiten wir Ihnen ein individuelles Angebot.
6.2. Teamtage
Jedes Team unterliegt immerwährenden Veränderungsprozessen sowohl in der Form der Arbeitsinhalte als auch in der Zusammensetzung und Zusammenarbeit des Teams an sich. Vor diesem Hintergrund ist es notwendig, von Zeit zu Zeit neben die Alltagsarbeit zu treten, um sich mit etwas Abstand über Aktuelles und Zukünftiges, über Konzeptionelles und Praktisches, und nicht zuletzt auch über individuelle Wünsche und Teaminteressen zu verständigen. Um diesen Prozess zu führen und zu halten, bietet inform die Ausgestaltung von Teamtagen an.
Der Teamtag dient:
der Standortbestimmung (wo stehen wir, wo soll es hingehen?),
der Verbesserung des Arbeitsklimas,
der Wahrnehmung und Gestaltung von Veränderungen,
der Auseinanderstzung mit fachlichen Themen,
dem gemeinsamen Festlegen von Zielen sowie
der Benennung und Konkretisierung von Schritten der Umsetzung.
Gern erstellen wir ein konkretes Angebot mit detaillierter Bedarfsklärung.
6.3. Teamberatung
Die ständige fachliche Weiterentwicklung auf der Basis evaluativer Prozesse stellt hohe Ansprüche an jedes Team. Die neuen Anforderungen sind nur zu schaffen, in dem eine hohe Bereitschaft aller Kollegen da ist, sich in die organisatorisch-strukturellen Fragestellungen mit einzubringen. Die Teamberatung sollte das Gremium sein, in dem Veränderungen und Entwicklungen diskutiert und bearbeitet werden.
Welche Strukturen und Methoden sind sinnvoll, um die Motivation und Mitarbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erhalten, zu erhöhen und zu einem guten Miteinander zu finden? Je nach ihrer Schwerpunktsetzung können diese und weitere Themen aufgegriffen werden.
6.4. Konzeptentwicklung
Die Konzeption einer Einrichtung oder eines Arbeitsbereiches fasst deren inhaltlichen Schwerpunkte und Aufgaben übersichtlich zusammen. Dabei soll die Konzeption für jeden alle relevanten Inhalte anschaulich darstellen. Gleichzeitig ist Konzeptionsentwicklung ein fortwährender Prozess, der mit möglichst breiter Beteiligung der Mitarbeiter/innen geführt werden soll. Hierzu bedarf es einer geeigneten Struktur und Vorgehensweise, damit dieser Prozess und das Ergebnis erfolgreich Ihre Arbeit beeinflusst.
Das Institut inform bietet individuell auf Ihre Bedürfnisse ausgerichtet Begleitung und Beratung für die Konzeptionsentwicklung an. Mögliche Schwerpunkte sind:
Zielklärung für die Konzeption
Einführung, Begleitung und Moderation des Konzeptionsentwicklungsprozesses
Erarbeitung der Gliederung der Konzeption
Begleitung bei der Einbindung der Konzeption in die praktische Arbeit
6.5. Supervision
Das Institut inform vermittelt ausgebildete Supervisor/innen für Einzel- und Teamsupervisionen. Supervision dient der Unterstützung und Anleitung zur Selbstreflexion von Einzelpersonen sowie Gruppen und Teams. Supervision richtet sich an alle diejenigen, die ihre eigene Professionalität verbessern wollen und mit Hilfe einer externen Beratung eine Möglichkeit zur Refelxion und Neuorientierung suchen. Supervision leistet einen Beitrag zur Klärung beruflicher Probleme, fördert eine bessere Kommunikations- und Konfliktfähigkeit und dient der Stressbewältigung. Ziele der Supervison sind:
Steigerung der beruflichen Zufriedenheit, Ausgeglichenheit und Frustrationstoleranz,
Gewinnung neuer Perspektiven und Sichtweisen für berufliche Fragestellungen,
Verbesserung der Teamarbeit in beruflichen Zusammenhängen,
emotionale Entlastung und Aktivierung neuer Motivation und
die eigene professionelle Haltung im Ungang mit Klienten und Kollegen weiter zu entwickeln.
7. Qualitätsentwicklung
Die Qualitätsentwicklung in der Kinder- und Jugendhilfe ist ein ständiger Prozess der Beschreibung und Reflexion von Zielen und Ergebnissen. Die Aufgaben, die dabei in der Verantwortung eines Trägers liegen, sind sehr vielfältig. Sie reichen von der wirtschaftlichen Steuerung über personelle und konzeptionelle Fragen bis hin zu Themen wie Bau- und Sachausstattung. Die Qualitätssicherung und –entwicklung innerhalb des ganzes Trägers gewinnt dabei zunehmend an Bedeutung.
Das von inform angebotene Qualitätsmanagementsystem TQplus basiert auf dem Qualitätsfeststellungsverfahren Trägerqualität (TQ), welches von Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis im Rahmen des Bundesmodellprojektes Nationale Qualitätsinitiative im System der Tageseinrichtungen für Kinder (NQI) entwickelt und evaluiert wurde. Das Qualitätsfeststellungsverfahren TQ erfasst in 10 Dimensionen die Aufgaben eines Trägers und wurde an die erweiterten Erfordernisse der Kinder- und Jugendhilfe angepasst und um praxisbezogene Komponenten zur Entwicklung und Implementierung von Verbesserungsprozessen erweitert.
Wir bieten Ihnen ein Verfahren zur umfassenden Feststellung der Qualität der Trägerarbeit zur Analyse und Zielbestimmung und darüber hinaus die Begleitung und Unterstützung der Qualitätsentwicklungsprozesse. Für Ihren spezifischen Bedarf unterbreiten wir Ihnen gern ein individuelles Angebot.
